Union Island; Clifton Harbour – 28.01.2009



Geplant war ein kurzer Stopp zum Ausklarieren. Aber uns gefällt es hier so gut, dass wir noch etwas länger bleiben wollen. Wir sind angenehm überrascht von dem netten kleinen und ursprünglichen Städtchen. Es hat eine kleine Infrastruktur, sogar mit kleinem Flughafen.

Tobago Cays; Marine Park - 26.01.2009

Auf dem Weg zu den Tobago Cays war es dieses Mal etwas ungemütlicher. Uns erwischten auf der kurzen Strecke tatsächlich 2 Squalls. Nach 4 Std. erreichten wir die Inselgruppe Tobago Cays und wurden sofort entschädigt.
So stellt man sich die Karibik vor. Glasklares türkisfarbenes Wasser mit kleinen Palmenstränden. Mailin war am meisten von den Wasserschildkröten fasziniert, die direkt vor ihr zum Luftholen auftauchten.




Wir nutzten die Gelegenheit und kauften uns hier einen Hummer. Der arme Kerl musste noch ein paar Stunden bei uns an Deck in der Pütz aushalten, bis wir ihn zum Abendessen zubereiteten.
Völlig unbeeindruckt stürzte Mailin sich lieber auf die Spaghetti mit Tomatensoße.









Wir genossen dieses Paradies 3 Tage, dann machten wir uns auf nach Union Island zum Ausklarieren.





Die Einheimischen, die tagsüber mit ihren Motorbooten von Segelboot zu Segelboot schippern, um Obst und Souvenirs zu verkaufen.


Mustique - 24.01.2209

Nach einem schnellen ruhigen Törn von 12 sm in 3 Std. erreichten wir die exklusivste Insel der kleinen Antillen; Mustique.

















Hier haben u.a. Tommy Hilfiger, David Bowie und Mick Jagger ihre Ferienhäuser.
Die Boje (Ankern ist verboten) kostet für 3 Tage 200 EC. Wir hatten Glück und mussten für unsere eine Nacht nichts bezahlen.
Nachdem Mailin unser Schlauchboot klargemacht hat, machten wir uns auf die Suche nach den Promis.






Die Insel ist sehr sauber, der Rasen ist gleichmäßig geschnitten und selbst in den wenigen kleinen Geschäften kann man mit EC Karte bezahlten.
Die Basil‘s Bar haben wir uns natürlich auch noch angeschaut. Den Ausblick und die Tatsache, dass man hier einen Promi trifft, muss man mit überhöhten Preisen bezahlen.












Aktuelle Törn Planung

Grenadinen: vom 20.01.09 bis 10.02.09
Bequia: bis 24.01.
Mayreau: und Tobago Cays: bis 29.01.
Union Island: 30.01.
Carriacou: bis 02.02.

Grenada: bis 10.02.

Ca. vier Tage Überfahrt zu den ABC Inseln
ABC Inseln: bis 20.02.

Ca. 4 Tage Überfahrt nach Kolumbien
Cartagena: bis 05.03.
San Blas / Panama: ab 07.03.

Bequia - defekter Segelmotor

Samstag 17.01.09, Bequia (Grenadinen)

Morgens um 06.00 Uhr hieß es Anker auf. Bei Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg nach Bequia. Anfangs hatten wir etwas bedenken, dass wir zu wenig Wind haben werden. Das war aber zum Glück nicht der Fall. Mit Windstärke 4-5 waren wir wiedermal schnell unterwegs. Unsere Ohana schaffte wieder ihre 6-7 Knoten. So macht segeln richtig Spaß. Vorbei die Zeiten aus dem Mittelmeer, wo wir meistens zu wenig Wind hatten und viel motoren mussten.
Als wir die Westseite von St. Vincent erreicht hatten, haben wir uns geärgert nicht die Ostseite gewählt zu haben. Im Schutz der Inseln blieb der Wind leider recht schnell aus. Somit haben wir die Segel eingeholt und mussten feststellen, dass der Motor von unserem Vorsegel nicht mehr funktioniert. Mit Hilfe der Ankerwinsch konnten wir das Segel wieder einholen. Wir hoffen, es ist keine größere Sache.
Mailin hat von der leichten Hektik an Bord nichts mitbekommen. Völlig erledigt vom aufregenden Tag im Hummingbird Resort hat sie ihre 2 Std geschlafen.
Bis Bequia sind wir motort. Um 16.00 Uhr haben wir dann die Bucht „Port Elizabeth“ / Admiralty Bay erreicht. Es ist ein bevorzugter Ankerplatz und entsprechend voll. Wir mussten mehrere Anläufe starten, bis wir endlich einen guten Ankerplatz gefunden hatten.
Schon gleich am Anfang der Bucht wird man von Einheimischen abgefangen, die ihre Bojen für 40 – 50 EC/pro Tag anbieten. Danach belagern sie einen mit ihren kleinen Booten und bieten Obst, Brot, Muscheln, Hummer an.
Direkt nach uns kam die "Laika" mit den Schweizern Frank und Rita in die Bucht rein gefahren. Über Funk haben wir uns erstmal für den nächsten Tag verabredet.

Sonntag 18.01.2009

Bequia: Treffpunkt von Weltumseglern. Die Bucht ist malerisch schön, die Strände von erster Qualität und die Menschen sehr freundlich.
Hier treffen wir viele deutsche Segel von der ARC wieder. Nach einem kurzen Besuch bei Thomas und Detlef haben wir uns das kleine Städtchen angesehen.









Zum Glück war das Problem mit dem Segelmotor schnell behoben.

Ein bis zwei Tage werden wir noch hier verweilen, dann geht es weiter.

Der perfekte Tag

Mittwoch 14.01.2009 Martinique, Le Marin

Da sind wir auf einer Karibik Insel, mieten uns ein Auto und stehen 3 Std im Stau. Wir konnten es kaum glauben. Wir haben es an dem Tag bis zum Transocean Stützpunkt geschafft. Von dort sind wir dann durch den Regenwald wieder zurück Richtung Fort De France gefahren. Das war eine sehr schöne Strecke, vor allem kühl. Bei MC Donalds haben wir uns dann erstmal gestärkt. Zum Abschluss war einkaufen im großen Carrefour angesagt.

So langsam haben wir uns daran gewöhnt, dass wir einmal am Tag nass werden. Es regnet hier mindestens 4mal am Tag. Es ist ein kurzer aber meist kräftiger Schauer. Und natürlich dann, wenn wir drei uns gerade ins Schlauchboot gesetzt haben. Dazu kommt ein stetiger Wind mit 4-5 Windstärken. Unser kleines Schlauchboot kommt dann immer ordentlich ins schaukeln. Mailin findet es lustig und versucht Papa zu überreden noch schneller zu fahren.

Die Welt der Segler ist so klein. Im Supermarkt Leader Price haben wir die Australier von der „Rea“ wieder getroffen. Andrea und Daniel haben wir auf Lanzarote kennen gelernt. Die beiden sind auf dem Weg zurück nach Australien. Bei einem sundowner haben wir uns lange über ihre und unsere Pläne unterhalten. Wir werden uns bestimmt auf den Grenadinen wiedersehen.

Donnerstag 15.01.2009 St. Lucia, Soufriere
Der perfekte Tag. Morgens um 7.30 Uhr sind wir von Martinique gestartet. Bei Windstärke 5-6 und ca. 3 Meter hohen Wellen machten wir uns auf den Weg nach St. Lucia. Unsere Ohana schaffte ihre 7-8 Knoten. Wir kamen schneller ans Ziel als wir erwartet hatten. Trotz der hohen Wellen war es eine angenehme Fahrt.
Am Ziel angekommen, 14.00 Uhr, haben wir uns alle 3 erstmal schlafen gelegt. Abends machten wir uns dann alle schick und gingen im bekannten fünf Sterne Hotel „Hummingbird Beach Resort“ essen. Bei Sonnenuntergang und mit Blick auf die Bucht haben ordentlich geschlemmt. Es war super lecker.














Uns gefällt es prima hier. Die Stadt Soufriere ist nett und freundlich. Man hat das Gefühl, die Zeit ist hier stehen geblieben. Wir liegen an einer Boje des Nationalparks / EC 54 für 2 Tage, mit Blick auf die Pitons.


Im Hummingbird Resort konnten wir heute sogar den Pool und das Internet nutzen. Wir haben uns den ganzen Tag dort aufgehalten und den Rest von unserem Gutschein beim Mittagessen und Abendessen eingelöst.










Morgen geht’s weiter nach Bequia-von hier 52sm.
Martinique; St. Anne 10.01.2009

Seit Sonntag den 04.01.09 liegen wir in der Bucht von St. Anne vor Anker. Es ist eine traumhafte Bucht mit breitem weißem Sandstrand. Dazu gehört auch ein kleines verträumtes Centrum.

Wir genießen die Ruhe und das tägliche Bad vom Boot aus. Dank Mailin beginnt der Tag für uns mit Sonnenaufgang (6.30 Uhr). Nach dem Frühstück wird dann erstmal eine Runde geschwommen. (7.30 Uhr)
Um uns herum liegen auch die Aphrodite, Seawalk, Tatt av vinden und Peter von Seestermühe.
Jeden Abend geht es reihum zum Sundowner mit Rumpunsch oder Painkiller. „Was will man mehr“!
















Leider gehört aber auch Abschied nehmen mit dazu. Am 07.01. haben wir uns von Seawalk verabschiedet. Mailin musste ihrer Freundin Katie tschüss sagen. Es war aber trotzdem ein schöner Abend, der uns allen viel Spaß bereitet hat.










Am Ende hat Mailin mit Cordula ein Tänzchen gewagt.






Freitag 09.01.2009
Heute haben wir erfahren, dass unser Ersatzteil endlich da ist. Daher haben wir heute wieder in die Marina zum Ankern verlegt. Wir werden uns am Montag ein Mietwagen nehmen um nach St. Pierre zu fahren, um dort unser Päckchen abzuholen.

Mittwoch werden wir dann wieder zurück nach St. Lucia segeln, um dort unseren Essensgutschein im Hotel einzulösen.
Danach planen wir zu den Grenadien zu segeln.