Gesellschaftsinseln, Bora Bora: 30.07.09 – 13.08.2009

Das Wetter war in den letzten Tagen sehr durchwachsen. Immer wieder kommt es zu heftigen Regenschauern.

Die ersten beiden Tage ankerten wir vor dem kleinen Motu Tapu direkt hinter dem Pass von Bora Bora, um besseres Wetter abzuwarten. Der Weg in den SE der Insel ist zwar gut betont, aber durch viele Untiefen und Korallen nicht ganz ungefährlich. Als die Sonne sich wieder zeigte machten wir uns auf den Weg. In einer Traumbucht warfen wir unseren Anker. Hier fanden wir das typische Südseeklischee. Langer weißer Sandstrand, Palmen und kristallklares Wasser.

Leider war es aber auch mal wieder die Zeit der Abschiede. Besonders schwer fiel uns der Abschied von Mowgli, die die nächsten 6 Monate hier in Franz. Polynesien verbringen werden. Die beiden Mädels verbrachten in den letzten 6 Wochen viel Zeit miteinander und genossen hier die letzten gemeinsamen Strandtage. Wir hatten alle eine tolle Zeit zusammen und entsprechend floss dann schon die eine und andere Träne.

Auch von Bobby und Carola von der SY Blue Pearl mussten wir uns verabschieden. Die beiden planen schon Anfang nächsten Jahres im Mittelmeer zu sein. Ihren Abschied feierten wir im bekannten „Bloody Mary‘s“ mit Cheesburger und Cola. Eine tolle Strandbar die schon von vielen Promis besucht wurde.

Holger ließ es sich nicht nehmen, mit großen Lemon Sharks und Riffhaien zu schnorcheln.
Mailin und ich begnügten uns da lieber mit dem Anblick von Rochen. Die waren bequem und sicher aus unserem Schlauchboot zu beobachten.

Unsere Zeit in Französisch Polynesien ging unglaublich schnell vorbei. Wir haben jeden Tag genossen und unsere Erwartungen wurden jedes Mal wieder übertroffen. Bora Bora war für uns der krönende Abschluss.

Vor dem Bora Bora Yacht Club warten wir nur noch auf das passende Wetter. Z.Zt. sieht es für Donnerstag 13.08. ganz gut aus.

Dann kommt mal wieder ein etwas längerer Törn auf uns zu. Bis Tonga sind es ca. 1300 SM. Voraussichtlich machen wir noch einen Stopp in Suvarov und Niue, die zu den Cook Inseln gehören.


























































Gesellschaftsinseln, Tahaa und Raiatea: 25.07.09 – 30.07.09

Nach einer kurzen stürmischen Überfahrt mit vielen Squalls erreichten wir die Bucht im Süden von Tahaa. Kurz vor der Bucht stellten wir fest, dass unsere Genua sich nicht mehr vollständig einfahren lässt. Bei strömenden Regen schafften wir es dann nach einigen Versuchen die Genua notdürftig einzurollen und an der letzten Muringboje vor dem Taravana Yacht Club fest zumachen.

Hier trafen wir dann auch die österreichische SY Anima mit dem Einhandsegler Martin. Er hatte zu dem Zeitpunkt Besuch aus unserer Heimatstadt Lübeck. Zusammen mit Tina und Martin verbrachten wir 2 nette Tage auf Tahaa.

Martin war uns eine tolle Unterstützung bei der Reparatur unserer Rollanlage. Die Besitzer von dem Yacht Club waren super freundlich und hilfsbereit und stellten uns ihre Räumlichkeiten für die Schweißarbeiten zur Verfügung.

Einen Teil der Reparatur mussten wir dann doch einem Rigger übergeben. Dank der schnellen und kompetenten Arbeit, war die Rollanlage nach 2 Tagen wieder funktionsfähig eingebaut. Wir hatten schon schlimmeres erwartet.

Tahaa hat den Scharm des frühen Polynesien beibehalten. Die Insel ähnelt einem bunten und duftenden Garten. Bekannt ist sie für den Anbau der Vanille.

Raiatea liegt ca. 3 SM von unserer Bucht entfernt. Wir nutzten daher die Möglichkeit und fuhren mit unserem Schlauchboot rüber um uns die kleine Innenstadt an zu sehen. In diesen Momenten sind wir immer wieder froh, dass wir uns für das neue Schlauchboot aus Panama entschieden haben. Wir genossen die Fahrt zwischen diesen beiden tollen Inseln.

Mailin entwickelt sich immer mehr zur kleinen Skipperin. Sie nutzt jede Gelegenheit selber die Ohana zu steuern und fragt uns Löcher in den Bauch und hilft uns eifrig beim Segel setzten.

Unsere Aufenthaltserlaubnis hier in Franz. Polynesien ist bis zum 26.08.09 gültig. Dann sind 3 Monate um und wir müssen wieder ausreisen. Wir planen daher die letzten 2- 3 Wochen auf Bora Bora zu verbringen.

































Gesellschaftsinseln, Huahine: 20.07.09 – 25.07.2009

Da es uns auf Moorea so gut gefiel und auch das Wetter dafür sprach, machten wir uns erst am Sonntag, also nach 9 Tagen auf den Weg nach Huahine.

Huahine liegt ca. 80 sm von Moorea entfernt. Es schien eine ganz angenehme Nachtfahrt mit 15 -20 Knoten Wind von Achtern zu werden, als plötzlich unser Schothorn vom Großsegel riss. Grund dafür war der in dem Moment ausgefallene Segelmotor am Baum und die starke Zugkraft der Rolleinrichtung. Genau vor einem Jahr reparierten wir es schon einmal auf Elba. Zwei Tage hatte die Reparatur gedauert. Immerhin hat es den Atlantik und den halben Pazifik überstanden. Langeweile kommt bei uns wirklich nicht auf.

Huahine ist ein verträumtes Idyll ohne Lärm und Hektik. Im kleinen Ort Fare gibt es kleine Läden und einen erstaunlich großen Supermarkt. Sonst hat man den Eindruck, dass jeder Tag Sonntag ist.

Die Insel besteht aus weißen Sandstränden, menschenleeren Koralleninseln auf einer blau leuchtenden Lagune von üppigen Bergen umgeben.

Kurz lernten wir auch die Freunde von Mowgli kennen. Pierre den Hauptdarsteller von dem bekanten “La Boom“ Film aus unserer Teenager Zeit. Er ist Skipper auf seinem Katamaran „Nusa Dua“.

In der südlichen Bucht „Avea“ konnten wir uns von der Schönheit der Insel überzeugen. Wir warfen unseren Anker in der blauen Lagune. Von hier beobachteten wir, wie sich die Wellen hinter der Lagune aufbäumten und vor dem Riff brachen. Ein beeindruckendes Naturschauspiel. Nachts hört man das laute Rauschen der brechenden Wellen, ansonsten war absolute Stille.
Nach 2 Tagen war das Schothorn wieder genäht und wir bereit weiter zu segeln.

In den letzten Tagen war es extrem windig geworden. Am Ankerplatz hatten wir Böen mit über 40 Knoten Wind. Daher entschieden wir uns so schnell wie möglich nach Tahaa zu segeln, wo es geschützte Ankerplätze und auch Muringbojen gibt.





































Gesellschaftsinseln, Moorea: 11.06.09 – 15.06.09

Moorea gehört mit ihren markanten, steil in den Himmel ragenden Bergen zu den schönsten der Südsee. Nur 20 SM von Tahiti entfernt ankerten wir in der Bucht „ Baie d’Opunohu“. Das Panorama ist wirklich beeindruckend und nach der langen Zeit in der Großstadt Tahiti genossen wir mal wieder die Ruhe. Auch wenn sich an der Küste ein Hotel an das andere reiht ist Moorea trotzdem ruhig und beschaulich geblieben.

Mailin konnte nun endlich ihre neu erworbene Schnorchel Ausrüstung im türkis - klarem Wasser ausprobieren. So ganz traut sie sich noch nicht den Kopf unter Wasser zu stecken und die Schwimmflossen sind auch noch etwas groß, aber sie wird nicht müde es immer wieder zu probieren.

Den einen Tag besuchten wir die Rochen und Schwarzspitzen Riffhaie, eine von den Attraktionen hier auf der Insel. Entsprechend waren wir dann nicht alleine. Viele Urlauber erfreuten sich daran, die Rochen zu füttern. Es hatte uns aber trotzdem Spaß gemacht den Tieren zuzuschauen.
Mit dem Schlauchboot fuhren zur zweiten zur nahe gelegenen Bucht „Baie de Cook“. Hier wurde einer der zahlreichen Bounty-Filme gedreht (Meuterei auf der Bounty). Mit unserem Schlauchboot legten wir am bekannten Hotel „Bali Hai“ an. Eines der ersten Hotels in den 60er Jahren, die Bungalows mit Fenster im Boden hatten.
Kaum kam ein paar Tage später "Mowgli" mit Emma auch in unsere Bucht, waren wir abgeschrieben und Mailin konnte es nicht erwarten den ganzen Tag mit Emma zu spielen.


































































Gesellschaftsinseln, Tahiti: 27.06.09 – 10.06.09

Als wir bei der Marina Taina ankamen staunten wir nicht schlecht, wie viele Schiffe dort lagen. Auf dem großen Ankerplatz vor der Marina hatten wir tatsächlich Probleme einen Platz zu finden. Wir schätzten um die 100 Schiffe. Mailin kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Fasziniert stand sie an der Reling und betrachtete das rege Treiben rund um die Marina. Soviel Trubel nach den letzten ruhigen Monaten waren wir alle nicht mehr gewohnt. Jetskis und Motorboote schossen an unserer Ohana vorbei.

Die Neuseeländer Berry und Judy erzählten uns, dass bei ihrer ersten Weltumseglung vor 4 Jahren hier gerade mal 20 Schiffe vor der Marina ankerten.

Am 2 Tag fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Papeete. Erwartet hatten wir etwas mehr Flair. Die Stadt ist voll mit Läden für die Touristen und die Flanierstraße Boulevard Pomare wird durch den ständig stocken Verkehr stark beeinträchtigt.

Um die Insel besser kennen zu lernen machten wir zusammen mit unseren Freunden von der SY Mowgli eine Jeep Safari. Wir fuhren ins Landesinnere. Entlang von zahlreichen Wasserfällen und mit Regenwald bewachsenen Bergmassiven. Hier lernten wir das ursprüngliche und schöne Tahiti kennen.

Mailin verbrachte viel Zeit mit Emma. Zusammen wurde der Puppenbuggy durch die Marina geschoben. Auch das Dreirad fand wieder seinen Einsatz. Am Ende des Tages, war Mailin nur schwer von Emma zu trennen.

Nicht entgehen lassen wollten wir uns eine traditionelle Tanzaufführung und ein Besuch im „Museum de Tahiti et des Iles“. Das beste Museum der Südsee über Natur, Kultur und Geschichte Polynesiens.

Nach 14 Tagen Großstadt und einer deutlich geschrumpften Bordkasse wurde es langsam wieder für uns Zeit und wir machten uns auf den Weg nach Moorea.







































































Fotogalerie Tuamotus

Kauehi:




Fakarava: